Freitag, 24. Juli 2015

Bei den Hobbits und auf 12.000 Fuß Höhe



Nachdem ich letztes Wochenende National Park verlassen habe ging es für mich ins Grüne. Mit dem Bus ging es durch Hügellandschaften, die dem Auenland aus der Hobbit-Triologie und Herr der Ringe immer ähnlicher sahen. Am Sonntag hieß es dann für mich auf nach Hobbiton. Von Matamata, wo die i-Site einer Hobbithöhle schon ziemlich ähnlich sah, ging es dann mit dem Bus zum Filmset.

Die Tour ging dann zu Fuß weiter. Wir kamen an 40 Hobbithöhlen, in verschiedenen Größen und Farben, vorbei. Das meiste wurde allerdings im Studio in Wellington gedreht und so befindet sich hinter den Türen nichts außer ein bisschen Abstellfläche. Es ist echt erstaunlich wie viel Aufwand für ein paar Sekunden im Film betrieben wird. 





Nach ein paar Fotostopps ging es weiter am "Partyfield" vorbei, bevor es in den "Green Dragon", der Wirtschaft ging. Dort gab es dann für jeden ein Bier oder die alkoholfreie Variante, Ginger Beer. Zum Abschluss ging es natürlich noch in den Fan-Shop bevor es zurück nach Matamata ging.


Green Dragon

Ich glaube, ich sollte doch mal die Filme schauen. Bis jetzt habe ich es immerhin geschafft die Hälfte des ersten Hobbit-Teils zu schauen. Ja, doch so viel.


Lake Rotorua

Weiter ging es für mich am Abend nach Rotorua, der nach faulen Eiern beziehungsweise Schwefel riechenden Stadt. Aufgrund von hohen geothermischen Aktivitäten kommt es zu diesem Geruch und im Park um die Ecke kann man die Aktivitäten direkt bestaunen. 
Heiße Quellen in Rotorua

Lake Taupo

Anschließend ging es am nächsten Tag ging es weiter nach Taupo, wieder ein Stück Richtung Süden. Am größten See Neuseelands, dem Lake Taupo, hätte ich großes vor. Damit mir auch ja nicht langweilig wird wollte ich einen Skydive, also einen Fallschirmsprung machen. Am nächsten Morgen sollte es so weit sein. Mit der Limousine wurden ein paar andere Backpacker und ich am Hostel abgeholt. Nach einer kurzen Fahrt und einer Einweisung wurden wir dann alle mit dem passenden Equipment ausgestattet, bevor es ins Flugzeug ging. Mein Tandem-Partner und ich sollten als erstes springen. So saßen wir im Flugzeug nicht mal auf einer der Bänke, sondern direkt neben der Tür am Boden. Komischerweise war ich zu dem Zeitpunkt als wir im Flugzeug saßen noch nicht wirklich aufgeregt. 
Langsam aber stetig ging es dann also auf 12.000 Fuß Höhe. Gute dreieinhalb Kilometer über dem Boden. Für mich hieß es fertig machen. Festgezurrt an den Tandem-Partner, Schutzbrille auf und schon ging die Tür auf. Als ich bereits halb in der Luft hing war ich doch aufgeregt und als wir dann nach zwei-, dreimal hin- und herwippen fielen konnte ich mir einen Schrei nicht verkneifen. Nach 45 Sekunden freiem Fall ging es dann sanft mit dem Fallschirm nach unten. Zwischendurch durfte ich sogar mal lenken.


Bei wolkenlosem Himmel hatte ich einen fantastischen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge. Unten angekommen war ich ein wenig stolz auf mich, dass ich mich wirklich getraut habe. Im Nachhinein kann ich sagen, ich würde es sofort wiedermachen!

Kommentare:

  1. Wow! So viel passiert in diesem Post. Erstmal: Wie süß wäre es, wenn wirklich jemand in diesen Hobbit-Höhlen wohnen würde?

    Und: OMG, der Sprung! Ich will das auch eigentlich mal machen, aber hab soooo Angst davor. :D

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    1. Das stimmt, das wäre echt süß.
      Und der Sprung war einfach super! Angst haben brauchst du da keine... ;-)

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