Sonntag, 19. April 2015

100 Tage Neuseeland



Die letzten 100 Tage in Neuseeland sind angebrochen. Mittlerweile ist es fast ein halbes Jahr her als ich in den Flieger von Frankfurt nach Auckland gestiegen bin. Ich hatte von Anfang an vor mehr Work als Travel zu machen. Am liebsten wäre es mir gewesen für ein halbes Jahr in Wellington zu arbeiten und danach die letzten drei Monate durch Neuseeland zu reisen. Allerdings hatte ich in Wellington kein Glück und mein Englisch war zu schlecht.

Mein AuPair Job, den ich dann angetreten habe, hat mich mit meinem Englisch doch ein Stück voran gebracht, da ich in dieser Zeit so gut wie keine deutschen getroffen habe. Der Job war mit einigen Höhen und Tiefen verbunden. Vorallem, dass das Haus mitten in der Pampa stand und ich die meiste Zeit am selben Fleck "festsaß" hat mir das ein oder andere Mal zum nachdenken gebracht, ob ich das richtige tue. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es durch aus eine Erfahrung war, zum größten Teil auch positiv.
Seit dem ich vor zwei Monaten in Christchurch angekommen bin vergehen die Tage wie im Flug. Mein Job im Restaurant macht mir Spaß und im Hostel lässt es sick ebenfalls gut aushalten. Allerdings muss ich mir bald ein anderes Hostel suchen, da ich hier "nur" drei Monate als Volunteer bleiben kann. Ich habe nämlich beschlossen, dass ich nachdem mich drei meiner Freunde Ende Mai besuchen kommen, noch ein paar Wochen im Restaurant arbeiten werde und nur die letzen vier, fünf Wochen noch die Nordinsel zu erkunden.

Ende Mai geht es für knappe zwei Wochen mit meinen Freunden auf einen Roadtrip um die Südinsel mit einem Campervan. Dann gibt es auch mal wieder ein paar andere Bilder, nicht nur von Christchurch. Hoffentlich ist das Wetter dann nicht all zu schlecht. Schließlich ist ja dann hier Winter. Ich finde es schon lustig, dass wir auf der Arbeit zur Zeit "Mulled wine" verkaufen, also Glühwein. Im Weinglas serviert anstatt in der Glühweintasse erinnert mich das eher ein wenig am Weihnachtsmarkt als daran, dass es Ende April ist.

Mittlerweile freue ich mich schon wieder auf zu Hause. Ein eigenes Zimmer, keine Gemeinschaftsküche und vor allem das deutsche Essen. Eine Scheibe Schwarzbrot oder eine Laugenstange. Bratwurst, Spätzle usw...

Kommentare:

  1. Ich muss ja sagen, ich beneide dich ziemlich um diese Erfahrung. Ich habe nach dem Abi nie diesen Schritt gewagt. Habe natürlich andere tolle Sachen erlebt, meinen Freund dadurch kennengelernt und eigentlich kann ich mich nicht beschweren, denn sonst wäre ich jetzt nicht hier, wo ich jetzt eben bin. Aber wenn ich dann so andere Reisetagebücher lese, bin ich doch schon etwas neidisch. Dir auf jeden Fall noch schöne letzte 100 Tage. :)

    Liebe Grüße
    Laura (www.himbeermarmelade.de)

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  2. Wow! :)
    Ich bewundere dich sehr, so ein Abenteuer zu erleben. Ich will irgendwann auch mal nach Neuseeland! :) Deine Pläne hören sich echt toll an! :)
    Wünsche dir noch eine wundervolle Tage!

    Liebst, deine Kate von Liebstes von Herzen!<3

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  3. Martin Steigerwald4. Mai 2015 um 19:43

    Hallo Belinda!
    Deine Sehnsucht nach Schwarzbrot bzw. generell "gscheiten" Backwaren kann ich verstehen ... ging mir ja schon nach ein paar Tagen Peking bzw. in den drei Wochen in Australien so ;)
    Halte durch! :)

    Liebe Grüße,
    Martin

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  4. Hey! :)
    Ich mag deine Posts total gerne & du hast auch tolle Bilder. Sollen wir uns gegenseitig unterstützen und via BLOGLOVIN, Google + und GFC folgen? Ich möchte nicht nach „Followern“ betteln, aber ich finde so kann man sich echt gut unterstützen. :) Ich hoffe wir lesen voneinander!

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